icn_telefon

Ursprüngliches Getreide

Alte Sorten und hochwertiger Genuss

Was haben alte Getreidesorten mit guter Ernährung zu tun? Und wo gibt es sie überhaupt heute noch? Leutascherhof-Küchenchef Otto Wandl steht uns Rede und Antwort!

 

Der Leutascherhof ist seit jeher ein Refugium für all jene, die hochqualitativen kulinarischen Bio-Genuss zu schätzen wissen. Dabei spielen immer die besten Produkte die Hauptrolle – zum Beispiel alte Getreidesorten!

„Altgetreide wie Waldstaude oder Dinkel setzen wir in der Küche sehr gerne ein, weil sie eine tolle Abwechslung für Vegetarier oder Veganer darstellen, aber einfach schmackhaft sind für alle“, so Otto Wandl. „Und auf der anderen Seite leben wir damit unseren nachhaltigen und biologischen Grundgedanken – da ist uns die Vielfalt wichtig und dass solche beinahe aussterbenden Produkte auf der Speisekarte erhalten bleiben.“Die Vorteile sind dabei nicht nur am guten Geschmack erkennbar – sie gehen noch weiter: „Diese Getreidearten werden nicht in Monokultur angebaut, sie sind robuster in ihrer Art und nicht so schnell anfällig für Krankheiten.“ 

Weniger Gluten – besser verträglich

Und: Dinkel und Co sind oftmals nicht so glutenhaltig wie der modernde, hochgezüchtete Weizen. „Viele Leute vertragen sie daher besser als den Monoweizen“, sagt Otto Wandl. Waldstaude, Dinkel und auch das Knöterichgewächs Buchweizen – kein Getreide, wie üblicherweise angenommen – werden auch in Österreich angebaut, zum Beispiel im Waldviertel. „Das unterstützen wir natürlich gerne, weil wir kleine Bauern und ihre speziellen Produkte gerne fördern.“

Kein weißes Weizenmehl

Verwendung finden die alten Sorten als Beilage, Risotto oder auch Bestandteil der beliebten Leutascherhof-Kuchen. Weizen wird auch gelegentlich verwendet – aber immer nur in der Vollwert-Variante. „Wir verwenden Weizen immer nur als volles Korn, also nie als weißes Mehl. Das ganze Korn wird mit der Außenschale vermahlen – da die ganzen Mineralstoffe in der Schale sind, ist das besonders gesund und auch der Glutenanteil ist viel geringer.“

Am wichtigsten ist aber natürlich der Geschmack – und der überzeugt vollends: „Die Getreidesorten verhalten sich anders, sie sind nussiger, kräftiger und würziger als rein weißes Mehl, das quasi keinen Eigengeschmack mehr hat.“ Otto Wandl: „Unsere Gäste reagieren extrem gut auf die Gerichte mit alten Getreiden – und wir bleiben unserer Grundphilosophie in jeder Facette treu!“

Teilen Sie uns ihre Meinung mit

Zurück zum Magazin
Buchung schließen