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2020/2021

Wandern in der Leutasch

Es geht aufwärts!

 

Andreas Rauchenwald ist seit mehr als 30 Jahren Bergführer. Bis 1997 war er auf der ganzen Welt unterwegs, bestieg Gipfel auf mehreren Kontinenten, Hauptsache extrem, wie er rückblickend feststellt. Seit 1997 ist er Bergführer im Leutascherhof und somit der am längsten zum BIO Hotel gehörende Mitarbeiter! Er ist im Sommer wie im Winter mit Gästen im Karwendel und im Wettersteingebirge unterwegs und kennt Naturschönheiten, Wander-Highlights und spektakuläre Touren wie seine sprichwörtliche Westentasche.

„Beim Wandern ist es mir besonders wichtig, nicht einfach nur in die Berge zu gehen, sondern den Gästen etwas über Fauna und Flora, Geologie und Geschichte nahezubringen“, erzählt der ausgebildete Naturpark-Ranger. „Ein Beispiel: Warum blüht eine Orchidee nicht jedes Jahr, sondern kommt nur ab und zu zum Vorschein? Mir ist es wichtig, dass die Gäste ein Gefühl für die Bergnatur entwickeln, deshalb habe ich auch immer Material zum Anschauen dabei!“, erklärt Andreas, den sein Beruf auch nach drei Jahrzehnten noch immer begeistert.

Highlights beim Wandern in der Leutasch

Was sind nun aus Sicht eines Bergführers die Highlights in der Wanderregion Leutasch? „Die Vielfalt an Wanderungen ist beeindruckend! Ich habe eine riesige Auswahl an leichten, mittelschweren und schweren Touren und die Naturwelt ist einzigartig“, erzählt Andreas, der im Sommer mehrmals pro Woche mit Leutascherhof-Gästen unterwegs ist. Apropos Naturwelt: Für alle Naturpark- und Nationalpark-Ranger in Österreich ist eine Ausbildung mit abschließender Diplomarbeit vorgeschrieben. Wenn Sie beim Wandern in den österreichischen Alpen also auf einen Ranger treffen, dann fragen Sie ihn ruhig so richtig aus! Er hat alle Antworten parat und kann Ihnen zusätzlich verraten, wo Sie besondere Naturschönheiten und seltene Tiere entdecken. Hier kommen Andreas schönste Wanderungen in der Leutasch:

1. Nature Watch Wanderung zu den Katzenlöchern

Das Moor ist Andreas Rauchenwalds Spezialgebiet, diesem Naturraum hat er beim Schreiben seiner Diplomarbeit viel Aufmerksamkeit gewidmet. „Ich erkläre meinen Gästen, wie das Moor entsteht, was ein Hoch- und ein Niedermoor ist und welche seltenen Pflanzen man hier findet“, berichtet Andreas. Je nach Jahreszeit blühen Orchideen und Lilien in seinem Lieblingsmoor, den sogenannten Katzenlöchern in der Leutasch. „Diese Wanderung ist für Familien mit Kindern super geeignet, weil viele Highlights kompakt beisammen sind“, weiß der Bergführer, der nach dem Moorbesuch die Wanderung weiter zur Rauthütte empfiehlt. Die insgesamt 420 Meter Anstieg sind wirklich für jedermann leicht zu bewältigen und das Moor ist eine echte Naturschönheit, die man nicht verpassen sollte.

2. Über den Wurziger Steig zur Wettersteinhütte

Diese Wanderung empfiehlt Andreas für Genießer und Familien mit Kindern, die etwas sportlicher sind, denn 700 Höhenmeter stehen auf dem Programm. „Der Wurziger Steig verläuft auf einem aussichtsreichen Höhenweg im Wettersteingebirge, der eine echte Genusstour ist“, berichtet Andreas, „und am Ziel, der Wettersteinhütte, gibt’s die besten Kasnockn weit und breit.“ Also Aussicht hin oder her, in diesem Fall ist die Motivation, vor allem die der Kinder, wohl eindeutig geklärt!

3. Anspruchsvolle Bergtour zur Rotmoosalm

„Dieses Wanderhighlight liebe ich besonders im Herbst, zur Brunftzeit des Wildes. Auf dem Weg zur Rotmoosalm kann man Gämsen, Murmeltiere und Steinadler beobachten und ich nütze die Gelegenheit, Gästen Interessantes über die Tiere zu erzählen“, berichtet Andreas. Die Bergtour ist etwas für konditionsstarke Wanderer, denn während der rund fünf bis fünfeinhalb Stunden Gehzeit sind 1.100 Höhenmeter zu bewältigen. Vom Ort Leutasch gelangt man auf dem Jägersteig rasch bergwärts. Auf jedem Meter des steilen, aber niemals schwierigen Weges wird man von Naturschönheiten und traumhaften Ausblicken begleitet. Das Ziel, die Rotmoosalm, liegt auf 2.000 Metern – hier reicht die Sicht bis ins Karwendel und zum Hintertuxer Gletscher! „Die selbstgemachte Butter und den Graukas sollte man während einer Einkehr unbedingt probieren“, weiß Feinschmecker Andreas. Den Rückweg wählt er am liebsten über den Südwandsteig ins Scharnitztal zur Wangalm und über die Wettersteinhütte zurück ins Gaistal.

4. Gipfeltour auf die Gehrenspitze

Zumindest eine Gipfeltour gehört zum Wanderurlaub in der Leutasch unbedingt dazu: „Ein Gipfel-Highlight ist für mich die 2.367 Meter hohe Gehrenspitze. Sie ist leicht erreichbar und der Ausblick auf das ganze Leutaschtal ist grandios“, ist Andreas überzeugt. Der wunderschöne Aussichtsgipfel ist von Leutasch aus über die Wettersteinhütte erreichbar. Als Tagestour ist diese Wanderung für Gäste mit etwas Bergerfahrung und durchschnittlich guter Kondition zu empfehlen. Und Sie wissen ja bereits: die Kasnockn auf der Wettersteinhütte … aber bitte erst nach dem Gipfelsieg!
 
 

Es geht aufwärts!

BERGWANDERUNGEN MIT ANDREAS

Bergwanderführer Andreas Rauchenwald ist Stammgästen des BIO Hotels Leutascherhof längst bekannt, denn seit 1997 führt er Gäste an die schönsten, aussichtsreichsten und außergewöhnlichsten Orte rund um Leutasch. Und weil viele Wanderfreunde jeden Sommer wiederkommen, lässt sich Andreas immer neue Wander- und Bergtouren einfallen. „Mir ist bei der Auswahl der Wanderungen ganz besonders wichtig, dass alle Gäste, unabhängig von Alter und Kondition, unsere herrliche Bergnatur mit ihrer einmaligen Flora und Fauna erleben können“, erklärt Andreas. Deswegen hat er heute drei ganz unterschiedliche Wanderungen im Gepäck - für sportliche Gipfelstürmer, Familien und Genießer.

Highlight
  • Für Sportliche – Bergtour auf die Hohe Munde
  • Für Familien – Wanderung im Gaistal und Geocaching
  • Für Genießer – Wanderung zur Ropferstubm

Für Sportliche – Bergtour auf die Hohe Munde

1.400 m Anstieg | 5,6 km ab Parkplatz Mundestadl | 5:00 h Gehzeit Aufstieg | schwieriger Wanderweg mit ausgesetzten Stellen und Kletterpassagen

Die Hohe Munde ist die imposante Landmarke in der Leutasch. Der Hausberg und Foto Hot Spot ist von überall sichtbar. Absolut instagrammable thront der 2.592 Meter hohe Gipfel über dem Tal. Er ist nicht leicht zu erklimmen, der Aufstieg kostet jede Menge Schweiß und Mühe. Am Ende wird man jedoch mit einem sensationellen 360-Grad-Panoramablick mehr als belohnt. Da die Hohe Munde am Ende bzw. Anfang der Mieminger Kette steht, schweift der Blick vom Gipfel über das Leutasch- und Gaistal, einen Teil des Inntals, die Südseite des Wettersteins mit dem Zugspitzplatt, den Kamm des Mieminger Gebirges und den Hauptkamm der Alpen. Der Autor Felix Mitterer hat dem majestätischen Berg mit seinem Theaterstück „Munde“ sogar ein literarisches Denkmal gesetzt.

Der Weg führt vom Parkplatz gleich steil durch den Wald hinauf bis zur Rauthhütte, die auf 1.605 Metern wie auf einem Balkon über dem Tal liegt. Die Pause hebt sich Andreas aber für später auf! Ab der Hütte wandert man auf zahlreichen Serpentinen bergwärts auf den vorgelagerten Gipfel des Mundekopfs. Von dort geht es zunächst ein wenig bergab und dann über den Anstieg zum Gipfel. Mit etwas Glück kann man hier einen Steinadler oder Schneehühner beobachten. Kehrt man auf demselben Weg zurück, ist eine Einkehr in der Rauthhütte eine willkommene Gelegenheit, die müden Füße hochzulegen.

Für Familien – Wanderung im Gaistal und Geocaching

Gaistalalm 117 m Anstieg | 3,9 km | 0:52 h Gehzeit | kinderwagengeeigneter Wanderweg

Das Gaistal, das das Wettersteingebirge im Norden vom Mieminger Gebirge im Süden trennt, ist schon längst kein Geheimtipp mehr, aber für Familien mit Kindern immer wieder ein Highlight. Das wildromantische Tal ist für Autos gesperrt, allein auf Schusters Rappen gelangt man zu den zahlreichen Almen, Ruheplätzen an der Leutascher Ache und kleinen Wasserfällen. Familien erreichen drei Almen – Hämmermoosalm, Gaistalalm und Tilfusalm – sogar mit einem geländetauglichen Kinderwagen, zum Steig von der Gaistal- zur Tilfusalm gibt es mit der Forststraße eine „fahrbare“ Alternative.

Kinder bestaunen die Tiere auf den Almwiesen, Haflingerpferde und Kühe gibt es immer zu sehen. Die Leutascher Ache ist vor der Gaistalalm flach und breit: der perfekte Ort, um einen Staudamm zu bauen und im Wasser zu spielen! Am Start- und Zielpunkt der Wanderung ins Gaistal, dem Parkplatz Salzbach, gibt’s obendrauf eine Kneippanlage und einen kleinen Wasserspielplatz zu entdecken.

Für Eltern mit größeren Kindern ist das Gaistal der perfekte Einstieg ins Geocaching. Die Schatzsuche kann ganz einfach mit dem Smartphone unternommen werden. Die begehrten Caches enthalten Buchstaben, die zur Berechnung der Finalkoordinaten benötigt werden. Wer fleißig sucht und findet, bekommt den Bonus! Die Caches sind überall versteckt, zum Beispiel auf den Almen, mitten im Nagelfluh-Konglomerat, bei der Pestkapelle und sogar an einem Wasserfall. Selbst Wandermuffel werden bei diesem Abenteuer zu richtigen Bergziegen – und die Eltern freut's.

Für Genießer – Wanderung zur Ropferstubm

413 m Anstieg | 14,8 km | 4:30 h Gehzeit gesamt | leichter Wanderweg

Wer’s gemächlich angehen will, für den hat Andreas einen besonders schönen Tipp: Die leichte und abwechslungsreiche Wanderung führt am Leutascher Fischteich vorbei, danach steigt der Weg etwas an und gibt immer wieder traumhafte Blicke ins Leutaschtal frei. Man wandert vorbei an der Muggemoosalm und über die Buchener Höhe etwas hinab zur Ropferstubm. Auf der Sonnenterrasse findet man ein gemütliches Plätzchen, genießt die Aussicht ins Inntal und die Köstlichkeiten aus der Küche. Für den Rückweg schlägt Andreas die Variante über das Hochmoor Katzenlöcher vor – eine zauberhafte Landschaft mit seltenen Pflanzen, die dem Bergwanderführer ganz besonders am Herzen liegt und die er immer gerne in seine Wandertouren mit einschließt.

Diese und viele Wanderabenteuer mehr warten im Sommerurlaub in der Leutasch auf unternehmungslustige und aktive Wander- und Bergfexe! Hier kommt das passende Angebot:

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