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Alpenpark Karwendel

Naturschutzgebiet, Naturpark und Wanderparadies

In den Ostalpen liegt der Naturpark Karwendel. Er ist das größte Schutzgebiet Tirols und der größte Naturpark Österreichs. Auf insgesamt 727 Quadratkilometern Fläche (fast das gesamte Karwendelmassiv) sind über 2.000 Tier- und 1.300 Pflanzenarten beheimatet.

 

Größter Naturpark Österreichs

In den Ostalpen liegt der Naturpark Karwendel. Er ist das größte Schutzgebiet Tirols und der größte Naturpark Österreichs. Auf insgesamt 727 Quadratkilometern Fläche (fast das gesamte Karwendelmassiv) sind über 2.000 Tier- und 1.300 Pflanzenarten beheimatet. Möglich macht diese Vielfalt die überdurchschnittliche Anhäufung von verschiedenen Lebensräumen. Lokale Unterschiede in Topografie und Klima sorgen für viele Nischen und selten gewordene Lebensräume wie Urwälder oder Wildflüsse. Der Naturpark Karwendel ist eines der ältesten Schutzgebiete der Ostalpen und besitzt seit 2009 den Status eines Naturparks. Die weite und unberührte Landschaft sucht in ganz Mitteleuropa ihresgleichen. Alpine wilde Landschaft mit waghalsigen Schluchten und steilen Felsen trifft auf Jahrhunderte alte Bauerntradition mit Almen.

Die Top 10 im Karwendel

  1. Steinadler – Hier findet sich die größte Steinadlerdichte der Alpen mit 14 Brutpaaren.
  2. Steinbock – Mit etwas Glück bekommt man die versierten Kletterer mit den beeindruckenden Hörnern bei einer Wanderung zu sehen.
  3. Weißrückenspecht – Ein seltener Vogel in Europa, da er auf Urwald und Totholz angewiesen ist.
  4. Flussuferläufer – Der seltene Zugvogel fliegt im Winter in den warmen Süden und ist von Frühling bis Herbst im Naturpark beheimatet.
  5. Kreuzotter – Sie ist die einzige Giftschlange im Karwendel.
  6. Koppe – Dieser Fisch verbirgt sich in klaren Gebirgsbächen und ist ein Indikator für beste Wasserqualität.
  7. Bergmolch – Er lebt in den Rißbachauen im und neben dem Wasser.
  8. Gelber Alpenflechtenbär – Dabei handelt es sich nicht um einen gefährlichen Bären, sondern um einen außergewöhnlichen Falter.
  9. Bergahorn – Am großen Ahornboden stehen über 2.000 Ahornbäume, die bis zu 600 Jahre alt sind.
  10. Deutsche Tamariske – Sie ist eine sehr gefährdete Pionierpflanze im Flussschotter.

Wandern im Naturpark

Die vielen Naturfotografen, die es hierher zieht, sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass hier spektakuläre Landschaft und seltene Tier- und Pflanzenwelt aufeinander treffen. Wandern hat im Karwendel eine lange Tradition. Schon vor 150 Jahren trafen hier die ersten Wandertouristen ein. Das Karwendelgebirge gehört zu den beliebtesten Wanderregionen im Alpenraum. Warum? Das hat sicher mit der Abgeschiedenheit der Region zu tun. Dadurch blieb das Gebiet weitgehend von Bebauungen und Skigebieten verschont. Almen, hohe Gipfel und die ursprüngliche und wilde Natur sind die Aushängeschilder der Region. Auf den zahlreichen Wanderwegen finden Familien mit Kindern kurzweilige und einfache Touren und erfahrene Bergwanderer die passenden Routen für Ihre Bedürfnisse. Kletterer erfreuen sich an den schroffen Steilwänden.

Das Karwendel ist in jeder Beziehung ein Naturjuwel.

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