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Chia Samen

Kraftreiche Lebensmittel

In Mittelamerika wächst ein Salbei-Gewächs (Salvia). Schon die alten Mayas verwendeten diese Pflanze als Nahrung und Heilmittel. Die Laufboten benutzten sie als Energiespender...

 

Energiequelle der Maya

In Mittelamerika wächst ein Salbei-Gewächs (Salvia). Schon die alten Mayas verwendeten diese Pflanze als Nahrung und Heilmittel. Die Laufboten benutzten sie als Energiespender. Daher kommt auch der Name, denn Chia bedeutet „Stärke“. Inzwischen sind die Samen auch in Europa bekannt, wo sie als Superfood gerade voll im Trend liegen. Das nicht ohne Grund, denn Chia Samen überflügeln andere Lebensmittel mit ihrem Gehalt an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Kalzium, Kalium, Eisen und Antioxidantien. Sie haben darüber hinaus den höchsten Gehalt an Linolensäure aller Pflanzen. Ihr Nähr- und Verdauungswert ist unübertroffen. In Mexico wird behauptet, dass ein Teelöffel ausreicht, um einen Menschen einen Tag lang ausreichend zu ernähren.

Superfood

Chia Samen werden heute gerne als Superfood bezeichnet. Einige Gründe dafür sind bereits genannt worden. Doch das ist noch lange nicht alles. Durchschnittlich enthalten die glutenfreien Chia Samen doppelt so viel Eiweiß wie andere Samen oder Getreidesorten. Ihr Kalziumgehalt ist fünf Mal so hoch wie der von Milch der gleichen Menge. Mit Bor als Spurenelement liefern sie auch gleich das passende Hilfsmittel für den Körper, um Kalzium besser aufzunehmen. Und weiter geht´s: Bananen sind bekannt für einen hohen Kaliumgehalt. Chia Samen übertreffen diesen um das Doppelte. Der Eisengehalt von Spinat wird sogar um das Dreifache übertroffen. Chia Samen fegen die Heidelbeeren vom ersten Platz der Lebensmittel mit dem höchsten Antioxidantiengehalt – mit der dreifachen Menge! Sie sind vier bis fünf Jahre haltbar, ohne Einbußen bei Geschmack, Geruch und Nährstoffgehalt.

Gesund, gesünder, Chia!

Ernährungsberater kommen ins Schwärmen, wenn sie von den Vorteilen der Chia Samen erzählen. Hier wird oft die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels genannt. Dies geschieht durch eine langsamere Umwandlung von Kohlenhydraten in Zucker. Das ist vor allem für Sportler interessant, weil die Ausdauer erhöht wird. Auch Diabetiker profitieren von diesem Effekt. In Wasser eingelegt reinigen sie Magen und Darm und fördern den Abtransport von Ablagerungen. Generell können die Samen Giftstoffe an sich binden und ausleiten. Positive Wirkungen werden ihnen auch bei Wundheilung, Gelenksschmerzen, Darmentzündungen, Sodbrennen und bei der Reduzierung des Körpergewichtes nachgesagt. Kein Wunder, dass sie bei den mittelamerikanischen Hochkulturen als Heilmittel angesehen wurden. Und wie isst man die Samen am Besten? Es gibt viele Rezepte für Smoothies, Gebäck, Dressings usw. In Mittelamerika werden sie gerne zu geröstetem Maismehl mit Kakao, Zucker, Zimt und Annatto hinzugegeben und im Wasser gekocht. Diese beliebte Süßspeise (Pinole) wird als Drink oder Brei verspeist.

Chia Samen – damit setzt man den Grundstein für eine gesunde Ernährung.


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