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Das EHC-Gütesiegel

Ökologisches Denken und Handeln im Leutascherhof

Beim ehc-Gütesiegel, das ökologisches Denken und Handeln im Gastgewerbe unter die Lupe nimmt, hat sich der Leutascherhof seit der letzten Überprüfung im Jahr 2012 nochmals deutlich verbessert!

Beim ehc-Gütesiegel, das ökologisches Denken und Handeln im Gastgewerbe  unter die Lupe nimmt, hat sich der Leutascherhof seit der letzten Überprüfung im Jahr 2012 nochmals deutlich verbessert!

„Wir freuen uns, dass unsere Zielsetzung, ökologisches Denken und Handeln in allen Bereichen des Hotels wieder zu spiegeln, Früchte tragen konnte“, so Leutascherhof-Chef Christian Wandl über die aktuelle Zertifizierung. 

Die Abkürzung ehc steht für eco hotels certified. Das Siegel wird Hotelbetrieben verliehen, die sich spürbar für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Energieeffizienz in ihren Betrieben einsetzen. Damit ist es aber nicht getan – die ehc-Zertifizierung setzt auf eine langfristige dynamische Entwicklung, bei der eine stete Verbesserung des ökologischen Fußabdruckes angestrebt wird. 

Durch das Siegel schaffen Betriebe Umweltbewusstsein bei ihren Gästen und anderen Betrieben, bekommen so zusätzliche Motivation durch Etablierung im Umwelttourismus und Kostenersparnis durch Energieeffizienz. 

Die ehc-Kriterien sind:

  • Verwendung von Ökostrom
  • Bevorzugung regionaler Strukturen und Produkte
  • Schonender Ressourcenverbrauch: Wasser, Energie, Abfall
  • Ausschließliche Verwendung von Recyclingpapier oder Papier aus nachhaltiger Waldwirtschaft
  • Stete Reduzierung des CO2 Ausstoßes

 

ehc-Verbesserung im Leutascherhof

Der Leutascherhof trägt das ehc-Siegel mit Überzeugung: „Wir verwenden zu 100 % Ökostrom aus Tiroler Wasserkraft. Und das auch nur aus einem Durchlaufkraftwerk im Zammer Lochputz im Oberinntal vom regionalen Stromanbieter Ökoenergie Tirol“, so Christian Wandl. 

Das CO2-Bewusstsein im Hotel ist schon länger vorhanden und hat dazu geführt, dass man sich bei der ersten Bewerbung für das ehc-Siegel 2012 nicht schwer getan hat. Die Zahlen sprechen für sich: Ein durchschnittliches Bio-Hotel verbraucht ca. 20 Kilo CO2 pro Nacht. Im Leutascherhof sind es je nach Winterintensität rund 9,98 kg CO² (im Vergleich zu 10 und 11 Kilo pro Nacht bei der letzten Zertifizierung). Das Heizen ist dabei der größte CO2-Verursacher. Hier hilft die hauseigene Solaranlage beim Einsparen von Energie: 10.000 Kubikmeter Gas werden auf diese Weise pro Jahr gespart.

Gastgeber mit Verantwortung

Mit diesen Maßnahmen begnügt man sich im Leutascherhof aber nicht. Christian Wandl: „Wir denken in allen Bereichen ökologisch. So auch beim Bezug von Lebensmitteln, denn der Transport aus fernen Ländern verbraucht durch Flugzeug, Schiff oder Lastwagen enorme CO2-Mengen. Deshalb beziehen wir Lebensmittel zum Großteil von regionalen Produzenten, deren Produktionsabläufe wir kennen und denen wir vertrauen.“ 

Tirol kann den Nahrungsbedarf des Hotels aufgrund der begrenzten Anbauflächen natürlich nicht zur Gänze decken – deshalb vertraut man bei überregionalen Produkten auf verantwortungsvolle und lokale Partner, die ihre Produzenten in Österreich oder im nahen Ausland persönlich kennen und Qualität sowie biologische Anbauweise garantieren. 

Durchdacht und sinnvoll

„Auch die Lieferantenfahrten wurden reduziert, denn es ist einfach nicht nötig, dass jeden Tag eine frische Lieferung ins Haus kommt. Unsere Lieferanten besuchen uns nur noch zwei Mal pro Woche und wir sparen weiter CO2. Seit 2015 gibt es im Haus auch ein Betriebs-Elektroauto, mit dem kleinere Erledigungen abwickelt werden.“

Auch über das Müllproblem macht sich der Leutascherhof Gedanken, deshalb wird man hier beim Frühstück keine Kleinpackungen von Marmeladen, Butter oder Nutella finden. Neben der fragwürdigen Qualität dieser Produkte ist es vor allem die Verpackung, die eine enorme Menge an Müll verursachen würde.

Christian Wandl: „Wir machen uns tatsächlich über jeden Aspekt des Hauses und der begleitenden Prozesse Gedanken – wir achten darauf, in allen Bereichen ökologisch zu handeln und uns stets zu verbessern!“

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