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Das EHC-Gütesiegel

Ökologisches Denken und Handeln im Leutascherhof

Die Abkürzung ehc steht für eco hotels certified. Das Siegel wird Hotelbetrieben verliehen, die sich spürbar für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Energieeffizienz in ihren Betrieben einsetzen. Damit ist es aber nicht getan. Die ehc-Zertifizierung setzt auf eine langfristige dynamische Entwicklung, bei der eine stete Verbesserung des ökologischen Fußabdruckes angestrebt wird.

 

Wofür steht das ehc-Gütesiegel?

Die Abkürzung ehc steht für eco hotels certified. Das Siegel wird Hotelbetrieben verliehen, die sich spürbar für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Energieeffizienz in ihren Betrieben einsetzen. Damit ist es aber nicht getan. Die ehc-Zertifizierung setzt auf eine langfristige dynamische Entwicklung, bei der eine stete Verbesserung des ökologischen Fußabdruckes angestrebt wird. Durch das Siegel schaffen Betriebe Umweltbewusstsein bei ihren Gästen und anderen Betrieben und bekommen zusätzliche Motivation durch Etablierung im Umwelttourismus und Kostenersparnis durch Energieeffizienz.

Die Kriterien für das Gütesiegel sind:

  • Verwendung von Ökostrom
  • Bevorzugung regionaler Strukturen und Produkte
  • Schonender Ressourcenverbrauch: Wasser, Energie, Abfall
  • Ausschließliche Verwendung von Recyclingpapier oder Papier aus nachhaltiger Waldwirtschaft
  • Stete Reduzierung des CO2 Ausstoßes


Ehc-Hotel Leutascherhof

Der Leutascherhof trägt das ehc-Siegel mit Überzeugung. Hier verwendet man zu 100 % Ökostrom aus Tiroler Wasserkraft. Und das auch nur aus einem Durchlaufkraftwerk im Zammer Lochputz im Oberinntal vom . regionalen Stromanbieter Ökoenergie Tirol. Das CO2-Bewusstsein im Hotel ist schon länger vorhanden und hat dazu geführt, dass man sich bei der ersten Bewerbung für das ehc-Siegel 2012 nicht schwer getan hat. Die Zahlen sprechen für sich: Ein durchschnittliches Bio-Hotel verbraucht ca. 20 Kilo CO2 pro Nacht. Im Leutascherhof sind es je nach Winterintensität zwischen 10 und 11 Kilo pro Nacht. Das Heizen ist dabei der größte CO2-Verursacher. Da hilft die hauseigene Solaranlage schon kräftig beim Einsparen von Energie. Immerhin 10.000 Kubikmeter Gas werden auf diese Weise pro Jahr gespart.

Gastgeber mit Verantwortung

Mit diesen Maßnahmen begnügt man sich im Leutascherhof aber nicht. Man denkt in allen Bereichen ökologisch. So auch beim Bezug von Lebensmitteln, denn der Transport von Lebensmitteln aus fernen Ländern verbraucht durch Flugzeug, Schiff oder Lastwagen enorme CO2-Mengen. Deshalb bezieht man Lebensmittel zum Großteil von regionalen Produzenten deren Produktionsabläufe man kennt und denen man vertraut. Weine aus Übersee oder tropische Früchte aus fernen Ländern werden sie im Leutascherhof vergeblich suchen! Tirol kann den Nahrungsbedarf des Hotels aufgrund der begrenzten Anbauflächen natürlich nicht zur Gänze decken, deshalb vertraut man bei überregionalen Produkten auf verantwortungsvolle und lokale Partner, die Ihre Produzenten in Österreich oder im nahen Ausland persönlich kennen und Qualität sowie biologische Anbauweise garantieren. Ganz im Sinne von klein aber fein. Auch die Lieferantenfahrten wurden reduziert, denn es ist einfach nicht nötig, dass jeden Tag eine frische Lieferung ins Haus kommt. Unsere Lieferanten besuchen uns nur noch zweimal pro Woche und wir sparen weiter CO2. Seit 2015 gibt es im Haus auch ein Betriebs-Elektroauto mit dem kleinere Erledigungen abwickelt werden. Auch über das Müllproblem macht man sich im Haus Gedanken, deshalb wird man hier beim Frühstück keine Kleinpackungen von Marmeladen, Butter oder Nutella finden. Neben der fragwürdigen Qualität dieser Produkte ist es vor allem die Verpackung, die eine enorme Menge an Müll verursachen würde.

Die Betreiber des Leutascherhofes machen sich über jeden Aspekt des Hauses und der begleitenden Prozesse Gedanken und achten darauf in alle Bereichen ökologisch zu handeln.

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