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Eine ganz besondere Hütte

Eveline Wandls kulinarische Lieblingshütten

Was wäre eine Bergwanderung ohne Einkehr in einer Almhütte, in der man seinen Appetit mit köstlichen, selbstgemachten Spezialitäten stillen kann? Wo es den besten Kaiserschmarrn und die größte Brettljause gibt, verrät uns heute Eveline Wandl, Gastgeberin im BIO Hotel Leutascherhof. „Meine kulinarischen Tipps habe ich mit unserem Bergführer Andreas abgestimmt, der kommt jeden Tag zu den Almen und weiß genau, welche Schmankerl aktuell wo am besten schmecken“, berichtet Eveline, die gleich sieben Genussadressen rund um Leutasch nennen kann.

Was wäre eine Bergwanderung ohne Einkehr in einer Almhütte, in der man seinen Appetit mit köstlichen, selbstgemachten Spezialitäten stillen kann? Wo es den besten Kaiserschmarrn und die größte Brettljause gibt, verrät uns heute Eveline Wandl, Gastgeberin im BIO Hotel Leutascherhof. „Meine kulinarischen Tipps habe ich mit unserem Bergführer Andreas abgestimmt, der kommt jeden Tag zu den Almen und weiß genau, welche Schmankerl aktuell wo am besten schmecken“, berichtet Eveline, die gleich sieben Genussadressen rund um Leutasch nennen kann.

Hochfeldernalm im Gaistal

Geöffnet täglich von 9:00 – 17:00 Uhr | Gehzeit vom Parkplatz Salzbach 3,5 h

Die weitläufige Alm ist auf einem schönen und leichten Wanderweg, der durch das romantische Gaistal führt, erreichbar. Entlang der Leutascher Ache und des Gaistalbachs wandert man an der Gaistalalm und Tillfussalm vorbei Richtung Ehrwald. Nach einem kurzen Aufstieg mit drei Kehren erreicht man die Hochfeldernalm mit der Sonnenterrasse, von der der Blick auf die Mieminger Kette und das Wettersteingebirge fällt. Evelines kulinarische Empfehlung: „Auf der Hochfeldernalm gibt es einen super Kaiserschmarrn!“

Wettersteinhütte

Geöffnet täglich von Mitte Mai – Anfang November | Gehzeit von Leutasch 1,5 Stunden

Die gemauerte Hütte mit Sonnenterrasse auf 1.717 Metern, die einem Berggasthof ähnelt, ist Evelines erklärte Lieblingshütte mit Traumaussicht. Die leichte Wanderung zur Wettersteinhütte ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis: „Mein Schmankerltipp sind die Kasnockerl, die entweder in der Suppe oder mit Salat serviert werden.“ Weit gefehlt, wer jetzt an Kaspressknödel denkt, die Wettersteinhütten-Nockerl werden nach einem ganz eigenen Rezept hergestellt. Neben dieser Delikatesse sollte man unbedingt auch die hausgemachte Wurst probieren!

Almschenke Boden Alm

Geöffnet täglich von Mitte Juni – Anfang Oktober | Gehzeit vom Parkplatz Dun 30 Minuten

Die auch mit dem Kinderwagen leicht zu erreichende Alm ist nicht nur ein beliebtes Wanderziel sondern auch der Ausgangspunkt für zahlreiche Bergtouren. Während Kinder auf dem hauseigenen Spielplatz samt Schaukeln, Trampolin, Rutsche und Sandkasten beschäftigt sind, widmen sich Eltern den hausgemachten Köstlichkeiten, allen voran dem wunderbaren Almkäse. Eveline Wandl: „Der Graukäse aus der Milch der Kühe auf der Boden Alm wird pikant mit Zwiebeln serviert. Dazu frisches Schwarzbrot – besser geht’s nicht!“

Brunnsteinhütte über Mittenwald

Geöffnet täglich von Mitte Juni – Anfang Oktober | Gehzeit von Mittenwald 2 Stunden, vom Parkplatz an der B2 (1 km nach der Staatsgrenze) ca. 1,5 Stunden

Der abwechslungsreiche, mittelschwere Aufstieg begeistert auch Kinder – die Ausblicke auf die Arnspitzen und das Wettersteingebirge sind atemberaubend schön. Startet man in Mittenwald, geht es zunächst zur Hängebrücke an der Sulzeklamm und danach in Serpentinen durch den Hochwald bis zur Hütte. Der Spielplatz mit zahlreichen Tieren ist ein beliebtes Ziel für Familien und Eveline Wandl kennt natürlich die Spezialitäten des Hauses: „Die selbstgemachte Rehbratwurst ist ein Gedicht und auch die Schinkennudeln mit Salat sollte man unbedingt probieren.“

Berggasthaus Ederkanzel mit Dreitälerblick

Geöffnet täglich von Januar – Ende September, April, Mai und Oktober Mittwoch Ruhetag | Gehzeit von Leutasch durch die Geisterklamm ca. 30 Minuten

Von Leutasch aus erreicht man die Ederkanzel am einfachsten auf dem Klammweg, der durch die Geisterklamm führt, doch es gibt für „Wiederholungstäter“ auch noch weitere Aufstiegsvarianten, zum Beispiel von Mittenwald aus. Der Weg durch die spektakuläre Klamm ist ein echtes Familien-Highlight, der selbst kleine Wandermuffel garantiert begeistert. Und schließlich wartet am Ziel ja auch noch ein Spielplatz mit Schaukel, Wippe und Spielzeug. Im urigen Berggasthof und auf der Sonnenterrasse mit dem wunderschönen Blick ins Leutasch-, Ferchenbach- und Isartal schmeckt eine hausgemachte Spezialität besonders gut: „Die Spezial-Pfannkuchen, die auf der Ederkanzel mit Speck oder Apfelmus gefüllt werden, lassen dir sofort das Wasser im Mund zusammenlaufen“, erzählt Eveline Wandl begeistert.

Historische Dammkarhütte im Karwendel

Geöffnet täglich ab Mitte Mai | Mehrere Routen mit Gehzeiten zwischen 1,5 und 3 Stunden

Die Steine für das gedrungene Gebäude wurden in den 1930er-Jahren noch mit Maultieren an ihren Bestimmungsort transportiert. Kaum eine andere Hütte im Karwendel ist so mit der Entwicklung des Bergsports verbunden wie Dammkarhütte, die von der Familie Hornsteiner heute in vierter Generation bewirtschaftet wird. Besonders Alpinkletterer schätzen die Hütte als Stützpunkt für anspruchsvolle Touren. Wer sich am Berg anstrengt, dem steht auch eine deftige Mahlzeit zu! Eveline Wandl: „Für die Einkehr in der Dammkarhütte empfehle ich ganz klar die Bratkartoffeln mit Ei.“

Oberbrunnalm am Fuß des Zäunlkopfes

Geöffnet täglich von Juni - September | Gehzeit von Gießenbach durch das Gießenbachtal ca. 2,5 Stunden

Auf dem gut ausgebauten und kinderwagentauglichen Forstwanderweg geht es vom Ort Gießenbach aus hinauf zur urigen, wettergegerbten Almhütte, auf der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Auf der Oberbrunnalm erhalten Gäste einen tiefen Einblick in die Almarbeit „von damals“ und auch heute noch wird diese mit einfachsten Mitteln bewältigt. Ein sehr authentischer Ort im wunderschönen Karwendel mit einem kulinarischen Highlight, von dem Eveline Wandl erzählt: „Die Brettljause auf der Oberbrunnalm muss man mindestens einmal genossen haben! Aber Achtung, allein schafft man die nie!“

Noch mehr Wander- und Einkehrtipps gibt’s im Urlaub im BIO Hotel Leutascherhof von Eveline Wandl und Bergführer Andreas persönlich: Viel Spaß beim Wandern und guten Appetit!

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