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Kühles Blondes mit Bio-Bezug

Bio-Biere im Leutascherhof

Bio wirkt! Immer mehr Konsumenten steigen inzwischen bei möglichst vielen Produkten auf die biologisch erzeugte Variante um – Bio-Bier kennen aber bisher erst wenige. Das soll sich ändern: Am Leutascherhof werden nicht weniger als vier verschiedene Bio-Biere und eine große Anzahl von Spezialbieren angeboten!

Bio wirkt! Immer mehr Konsumenten steigen inzwischen bei möglichst vielen Produkten auf die biologisch erzeugte Variante um – Bio-Bier kennen aber bisher erst wenige. Das soll sich ändern: Am Leutascherhof werden nicht weniger als vier verschiedene Bio-Biere und eine große Anzahl von Spezialbieren angeboten!

Der Leutascherhof bezieht sein Bio-Bier von vier verschiedenen Brauereien: Starkenberger-Bioperle, Siegl-Paracelsus, Brauhaus Gusswerk und Neumarkter Lammsbräu.

Was das Besondere an diesen Bieren ausmacht, erklärt Leutascherhof-Chef Christian Wandl: „Spezielle interessant finde ich, dass viele glauben, Bier werde sowieso nicht behandelt und sei daher ja eh rein. Dem ist aber nicht der Fall, da konventionelles Bier unter anderem so gut wie immer haltbar gemacht wird. Es kommt also nicht nur auf die biologisch bewirtschaften Flächen an, auf denen Hopfen, Wasser und Malz hergestellt werden, sondern auch auf den Brauprozess.“

Zutaten und Zusatzstoffe

Ganz so rein, wie der Originaltext des Reinheitsgebots aus dem Jahr 1516 fordert, wird Bier heute also nicht mehr gebraut. Gesetzlich festgelegt ist, dass nur vier Zutaten verwendet werden dürfen – Malz, Hopfen, Wasser, Hefe. Allerdings bezieht sich das Gesetz nur auf die Zusammensetzung der Zutaten, nicht auf ihre Herkunft. Die Grundprodukte für normales Bier kommen also aus normalem, nicht-biologischem Anbau.

Und: Eine ganze Liste anderer Stoffe sind erlaubt, wie etwa Ascorbin- und Milchsäure, Zuckercouleur oder Schwefeldioxid. Auch für Filterung und Sterilisation können solche Stoffe verwendet werden. Diese sind zwar gesundheitlich unbedenklich und ihre Nutzung unterliegt strengen Richtlinien, aber sie sind eben im Bier enthalten.

Schonendes Brauen

Bio-Bier meint es ernst: Nur ein schonendes Brauverfahren ohne künstliche Haltbarkeitsmachung, Filtration oder Schwefelung ist gültig. Daher ist das Bier auch nur knappe 6 Monate haltbar. Schnellgärverfahren werden nicht praktiziert, und die Veränderung des Geschmacks durch Aktivkohlefilter oder der Farbe durch Röstmalzextrakt sind nicht zulässig.

Und natürlich: Die Rohstoffe kommen aus kontrolliertem biologischem Anbau, ganz ohne Gentechnik, Pflanzenschutzmittel oder Kunstdünger. Reines Wasser und Frischhefe aus ökologischen Rohstoffen gehören ebenso zum „reinen“ Ton.

Umweltbewusster Genuss

Biobier-Anbieter achten natürlich auch speziell auf ökologische und nachhaltige Verpackung, betreffend Flasche, Korken und Etikett. Rundum Bio eben! Die Kontrolle erfolgt durch staatlich zugelassene, unabhängige Institutionen entsprechend der EU-Bio-Verordnung und anderen geltenden Bestimmungen.

Christian Wandl: „Die Bio-Biere stellen einen tollen Trend für umweltbewusste Genießer dar, genau so wie die zahlreichen Spezialbiere, die wir bekommen – hier führen wir eine große Anzahl von verschiedenen Sorten, darunter zum Beispiel auch ein glutenfreies Bier.“ Für den biologischen und nachhaltigen Genuss ist also gesorgt!

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