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Neue Weinkarte von der Sommelière

Eveline Wandl im Gespräch

Leutascherhof-Juniorchefin Eveline Wandl ist seit 20 Jahren im Haus tätig – vor drei Jahren hat sie mit den Ausbildungen zur Sommelière und anschließend zur Diplomsommelière begonnen – und konnte beide soeben erfolgreich abschließen! Ihr feiner Gaumen und die Liebe zu biologischer Lebensweise bereichern die Karte des Leutascherhofs seitdem um so einige edle Tropfen...

Leutascherhof-Juniorchefin Eveline Wandl ist seit 20 Jahren im Haus tätig – vor drei Jahren hat sie mit den Ausbildungen zur Sommelière und anschließend zur Diplomsommelière begonnen – und konnte beide soeben erfolgreich abschließen! Ihr feiner Gaumen und die Liebe zu biologischer Lebensweise bereichern die Karte des Leutascherhofs seitdem um so einige edle Tropfen...

Im kommenden Jahr sind Eveline und Christian Wandl 20 Jahre zusammen – und ebenso lang arbeitet die 35-Jährige im Haus. „Ich habe im Service begonnen, bin dann dazwischen wegen der besseren Vereinbarkeit mit unseren Kindern in die Küche und an die Rezeption gewechselt. Nachdem beide Kinder jetzt größer sind, war es mein Wunsch, wieder in den Service zurückzugehen.

Denn gerade hier sei es schwierig, qualifizierte Mitarbeiter zu finden – und von ihren zusätzlichen Ausbildungen konnte die Juniorchefin den Mitarbeitern und Lehrlingen wertvolles Wissen mitbringen.

Am WIFI Innsbruck begann sie also 2013 die zweimonatige Ausbildung zur Sommelier. „Hier lernt man ausschließlich Weine aus dem Land kennen, in dem man lebt – also aus Österreich. Es geht um die Schulung des Gaumens, und bei einer Blindverkostung muss man zum Schluss fähig sein, alle relevanten Informationen wie Jahrgänge, Böden und Rebsorten herauszuschmecken.

Weine aus aller Welt

Anschließend absolvierte Eveline Wandl den Lehrgang zum Diplomsommelier, bei dem Weine aus der ganzen Welt studiert und verkostet wurden. „Im Unterschied zu den österreichischen Weinen steht zum Beispiel auf dem Etikett bei einem französischen Wein nicht die Rebsorte, sondern das Weingut.

Daher habe hier bei der Blindverkostung nur der eigene Geschmackssinn Aufschluss über die Art und Qualität des Weines geben können. „Ich schmecke oft anhand der Böden heraus, um welchen Wein es sich handelt – bei einer Region mit vielen Getreideböden wie der Champagne ist zum Beispiel eine starke Mineralität im Wein zu schmecken.

Verbindung zum Bio-Gedanken

Hochqualitative Weine und auch ein bestens geschultes Personal, das die Gäste gut informieren kann, sind für den Leutascherhof wichtig – und auch die Verbindung zum biologischen Gedanken muss vorhanden sein.

Im Herbst habe ich unsere Weinkarte komplett erneuert – es befinden sich nur mehr Bioweine darauf, oder Weine von Betrieben, die gerade auf Bio umstellen“, so Wandl. Auch ein paar edle Tropfen aus Spanien und Portugal bereichern die Karte ab jetzt. Und was ist der Vorteil von Bio-Weinen, abgesehen vom umweltfreundlichen Grundgedanken? „Meines Erachtens nach schmecken sie einfach viel besser, runder und natürlicher – ohne unbedingt mehr zu kosten!

Aktuell tüftelt die Sommelière an besonders stimmigen Kombinationen zwischen Speisen und Weinen. „Wenn wir zum Beispiel ein feines Carpaccio servieren, kann dazu sogar ein leichter Süßwein passen. Meist schlage ich unseren Gästen eine etwas mutigere Variante vor und eine klassische, die immer funktioniert. So können auch sie sich auf neuen Genuss einlassen, wenn sie möchten!

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