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Der Leutascherhof ist klimaneutrales BIO Hotel

Jetzt ist es offiziell: Das BIO Hotel Leutascherhof ist eines der ersten klimaneutralen Hotels in Tirol! Als Bestätigung präsentiert die Familie Wandl stolz die Urkunde, die ihren jahrelangen, konsequenten Weg hin zu mehr Umweltverträglichkeit und nachhaltigem Wirtschaften bestätigt. Doch wie kam es überhaupt zu diesem großartigen Ergebnis und was bedeutet der Begriff „klimaneutral“? Und wieso ist Bio-Landwirtschaft für die Eindämmung des CO2-Ausstoßes unverzichtbar? Bio-Hotelier Christian Wandl gibt spannende Einblicke in ein topaktuelles Thema.

Jetzt ist es offiziell: Das BIO Hotel Leutascherhof ist eines der ersten klimaneutralen Hotels in Tirol! Als Bestätigung präsentiert die Familie Wandl stolz die Urkunde, die ihren jahrelangen, konsequenten Weg hin zu mehr Umweltverträglichkeit und nachhaltigem Wirtschaften bestätigt. Doch wie kam es überhaupt zu diesem großartigen Ergebnis und was bedeutet der Begriff „klimaneutral“? Und wieso ist Bio-Landwirtschaft für die Eindämmung des CO2-Ausstoßes unverzichtbar? Bio-Hotelier Christian Wandl gibt spannende Einblicke in ein topaktuelles Thema.

„Regionalität und Nachhaltigkeit waren für meinen Vater schon immer fundamental. Im Jahr 2008 wurde der Leutascherhof ein zertifiziertes BIO Hotel. Die CO2-Problematik war dann relativ rasch auf dem Tisch“, erzählt Christian Wandl. Bereits vor acht Jahren wurde der CO2-Abdruck des BIO Hotels erstmals abgebildet – damals 19 Kilogramm CO2 pro Übernachtung. Ab diesem Zeitpunkt wurde immer wieder getüftelt und an mehreren Stellschrauben im Betrieb gedreht, der CO2-Ausstoß sankt kontinuierlich Jahr für Jahr um 1,5 bis 2 Kilogramm. „Heute liegen wir bei 9,8 Kilogramm CO2 pro Übernachtung, ein durchschnittliches Hotel verursacht 30 bis 33 Kilogramm“, berichtet der engagierte Bio-Hotelier nicht ohne Stolz.

Weniger ist mehr: CO2-Reduktion im Leutascherhof

Natürlich stellt sich sofort die Frage, wie es sein kann, dass der Leutascherhof so viel weniger schädliches Kohlenstoffdioxid erzeugt als ein herkömmlicher Hotelbetrieb. Eine der Antworten, die gleich auf den ersten Blick einleuchten: Bio-Lebensmittel verursachen ganz einfach deutlich weniger CO2. Eine erst vor kurzem veröffentlichte Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau in Österreich und der Universität für Bodenkultur in Wien bringt es auf den Punkt: Durchschnittlich werden bei der Herstellung von Bio-Lebensmitteln 40 Prozent weniger CO2 emittiert. Besonders eindrücklich ist die Reduktion des klimaschädlichen Gases bei der Fleischproduktion: Bio-Geflügelfleisch punktet mit 50 Prozent weniger CO2-Emission, Bio-Brot spart 30 Prozent, Bio-Milch bis zu 21 Prozent.

Richtet man den Blick vom einzelnen Huhn auf das große Ganze, wird es noch spannender. Bio-Ackerböden speichern durch den Humusaufbau mit 400 Kilogramm pro Hektar im Vergleich zu konventionell bewirtschafteten Äckern signifikant mehr CO2. Der Verzicht auf Stickstoff-Mineraldünger, zu dessen Erzeugung unglaubliche Mengen von Erdgas und Erdöl nötig sind, treibt die positive Bilanz weiter in den grünen Bereich. Und der Verzicht auf Sojaimporte in der biologischen Landwirtschaft ist ein klares Statement gegen die Zerstörung des Tropenwaldes, die für 15 bis 20 Prozent der weltweiten CO2-Emmissionen verantwortlich ist. „In unserem BIO Hotel Leutascherhof werden 100 Prozent Bio-Lebensmittel verwendet, das ist ein klares Ja zum aktiven Klimaschutz“, erklärt Christian Wandl, der erfolgreiches Wirtschaften und ökologische Verantwortung nicht für einen Widerspruch hält.

CO2-Einsparungen in vielen Bereich des BIO Hotels

Da bei der Fleischproduktion unglaublich große Mengen an klimaschädlichen Gasen – neben CO2 auch Methan und Lachgas - produziert werden, setzen Gastgeber Christian Wandl und Küchenchef Mirjan Köhler bewusst auf die Aufwertung vegetarischer Gerichte. Außerdem wird in der Bio-Küche auf Flugware zur Gänze verzichtet - dafür kommen regional und saisonal erzeugte Lebensmittel zum Einsatz. Dass das nicht weniger, sondern mehr Genuss bedeutet, kann man in der Leutascherhof-Küche schmecken: „Was saisonal und regional natürlich wächst und reift, schmeckt einfach viel, viel besser“, ist Küchenchef Mirjan Köhler überzeugt.

Doch damit ist das Ende der klimafreundlichen Maßnahmen im Leutascherhof noch lange nicht erreicht. Von der wirkungsvollen Dämmung des Hotels bis zum sinnvollen Einsatz von Energie für die Heizung gibt es viel zu tun. Und auch der bewusste Einsatz von Putzmitteln hilft, umwelt- und damit klimaschonender zu wirtschaften. Der Illusion, dass man gänzlich CO2-frei wirtschaften könnte, gibt sich Christian Wandl aber nicht hin: „CO2-neutral kann man nicht leben und arbeiten, schon wenn man atmet, entsteht das Klimagas. Die Reduktion auf ein mögliches Maximum und effektive Gegenmaßnahmen sind aber enorm wichtige Aufgaben, besonders für Betriebe.“

CO2 Kompensation mittels Zertifikaten

Christian Wandl, der mit seinem Leutascherhof Mitglied der Vereinigung BIO Hotels ist, ist zur ständigen Messung und Reduktion des betrieblichen CO2-Ausstoßes verpflichtet. Aber auch persönlich sieht er die aktive Verminderung der Gasemissionen als Ansporn und Herausforderung. Die erfreulichen Ergebnisse der letzten Jahre hat er nun mit dem Kauf von Zertifikaten, der durch Klimamaßnahmen der Europäischen Union möglich ist, erfolgreich abgerundet. In der Zusammenarbeit mit dem Umwelt-Beratungsunternehmen Fokus Zukunft konnte das Ziel „klimaneutrales Unternehmen“ erreicht und für die Jahre 2019 und 2020 gesichert werden. Christian Wandl: „Mit der Überreichung der Urkunde, die unseren umweltbewussten Weg bestätigt, ist es nicht getan. Wir überlegen und arbeiten intensiv an weiteren Maßnahmen, um unsere CO2-Emissionen weiter zu senken.“

Urlaub in einer der schönsten Ferienregionen Tirols machen, gesunde Köstlichkeiten aus zertifiziertem Bio-Landbau genießen und dabei aktiv CO2 einsparen – das ist genau das Richtige für Sie? Dann sollten Sie unbedingt einen Blick auf die Urlaubsangebote im Leutascherhof werfen!

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