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2020/2021

Naturküche „Grüne Haube“

Weil BIO einfach besser ist

Als einer von nur insgesamt 29 Betrieben in Österreich darf sich das BIO Hotel Leutascherhof mit einer „Grünen Haube“ schmücken. Was bedeutet diese so selten verliehene Auszeichnung und welche Vorteile genießen Gäste in Restaurants und Hotels, die dieses Label führen? Wir haben genauer hingesehen und Interessantes über Bio-Küche, nachhaltiges Wirtschaften und gesundes Kochen erfahren.

 

Mirjan Köhler, Küchenchef im Leutascherhof, bringt die zentrale Bedeutung der Auszeichnung mit einem Satz auf den Punkt: „Die Grüne Haube wird österreichweit ausschließlich an Betriebe verliehen, die als Bio-Hotels und/oder Bio-Restaurant von einer offiziellen Kontrollstelle zertifiziert sind.“ Doch die Grundsätze und Leitlinien der „Grünen Haube“-Jury gehen noch weiter: Ausgezeichnete Unternehmen müssen „ökologisch, gesundheitlich, kulinarisch, sozial und ethisch neue Maßstäbe setzen.“

Jury und Verein: Wer steckt unter der „Grünen Haube“?

Es lohnt sich bei allen Labels, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und nachzufragen, was eine Auszeichnung eigentlich wert ist. Geht es um einen Marketinggag oder ist wirklich Substanzielles mit dem Label „Grüne Haube“ verbunden? Die Antwort ist erfreulich: Hinter der Vergabe steht der gemeinnützige und unabhängige Verein „Styria vitalis“ in der steirischen Hauptstadt Graz, der die Auszeichnung seit 1990 nur an bio-zertifizierte Hotels und Restaurants verleiht. Die Bio-Zertifizierung ist die unabdingbare Voraussetzung, an der nicht gerüttelt wird. Ist ein Bewerber noch nicht zertifiziert, wird er vom Verein während der Umstellung bis zum Abschluss begleitet.

Christian Wandl, Gastgeber im Leutascherhof: „Unser Betrieb ist schon seit 2008 als Bio-Betrieb von BIO Austria zertifiziert. Daher dachten wir, wir bewerben uns einfach um die ‚Grüne Haube‘. Es freut uns sehr, dass wir diese dann auch bekommen haben.“ Mit der Vergabe des Labels ist die Zusammenarbeit aber nicht beendet. Laufende Schulungen durch den Verein sorgen für die Qualitätssicherung im Betrieb.

Darum bekam der Leutascherhof die „Grüne Haube“

Der wichtigste Grund: Alle Gerichte werden frisch und aus kontrolliert biologischen Zutaten zubereitet. Außerdem wird darauf geachtet, Milchprodukte und Eier in geringerer Menge einzusetzen und saisonales Bio-Gemüse, möglichst aus der Region, zu verwenden. Statt auf Weizen setzt die Leutascherhof Bio-Küche auf andere, vollwertige Getreidearten; auf Auszugsmehle und Convenience-Produkte wird, mit Ausnahme von Bio-Vollkorn-Teigwaren, zur Gänze verzichtet.

Es braucht viel Wissen, Engagement und auch Fantasie, um täglich vom Frühstücksbuffet über die Mittagssuppe und das nachmittägliche Kuchenbuffet bis zum mehrgängigen Abendmenü mit vier (!) Hauptspeisen zur Wahl alles in bester Bio-Qualität, gesund und abwechslungsreich, anzubieten. Zudem wird zu allen Mahlzeiten stets eine vegetarische bzw. vegane Alternative angeboten. Darauf angesprochen, antwortet Mirjan Köhler mit einem Augenzwinkern: „Siehst du, Kochen hat tatsächlich etwas mit Kunst zu tun!“

Die 5 wichtigsten „Grüne Haube“-Vorteile für Gäste

Hut – oder besser Kochmütze – ab, um alle Kriterien für die Verleihung der „Grünen Haube“ zu erfüllen, muss man logistisch und handwerklich wirklich einiges draufhaben. Aber was bringt’s dem Gast? Warum lohnt es sich, auf das Genuss-Label zu achten und welchen Mehrwert bietet es im Urlaub im Leutascherhof? Christian Wandl: „Die Vorteile kannst du leicht an fünf Fingern abzählen!“:
 

  1. Das gesamte Team im Leutascherhof hat großes Verständnis für gesundheitsorientierte Ernährung. Auf Wünsche und spezielle Diäterfordernisse wird gerne eingegangen.
  2. Bei jeder Mahlzeit steht ein vollwertig-vegetarisches Menü zur Wahl: selbstverständlich frisch, hausgemacht und ohne frittierte Zutaten.
  3. Mit der Verwendung von verschiedensten Getreidearten, Hülsenfrüchten und Beeren wird der Variantenreichtum der angebotenen Speisen deutlich und auf gesunde Weise erweitert.
  4. Im Leutascherhof wird sehr auf den achtsamen und ressourcenschonenden Umgang mit frischen und fair erzeugten Produkten geachtet. Es wird sorgfältig geplant und eingekauft, Müll wird bewusst vermieden.
  5. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Lebensmitteln, die nicht nur bio, sondern auch ökologisch vertretbar erzeugt und transportiert werden. Daher verzichtet die Bio-Küche im Leutascherhof bewusst auf Flugware. Das Ergebnis ist ein deutlich reduzierter CO2-Abdruck, der letztlich uns allen zu Gute kommt.


Wenn Sie noch mehr über die „Grüne Haube“ erfahren wollen, dann informieren Sie sich entweder auf der Website www.gruenehaube.at oder richten Sie Ihre Fragen bei Ihrem Urlaub im BIO Hotel Leutascherhof direkt an Gastgeber Christian Wandl. Tipp: Lassen Sie sich im Advent mit den Köstlichkeiten aus der Bio-Küche so richtig verwöhnen und besuchen Sie die romantischen Adventmärkte in der Region!

 

Weil BIO einfach besser ist

5 GRÜNDE FÜR GESUNDE BIO-LEBENSMITTEL

Lange Zeit wurden Erzeuger und Konsumenten von Bio-Lebensmitteln als weltfremde Idealisten abgetan. Mittlerweile ist wissenschaftlich bewiesen, dass Bio messbar besser ist. Die Entscheidung für Bio-Produkte ist daher keine Glaubensfrage, sondern eine bewusste Entscheidung, die auf stichhaltigen Argumenten fußt, die Mensch und Umwelt im Blick haben.

Wissen macht Ah! Auch beim Thema BIO.

Wussten Sie, dass die Ernährung auf das Genom (die Gesamtheit aller Gene) eines Menschen direkt Einfluss nimmt? Dass Bio-Lebensmittel bis zu 30 Prozent mehr Vitamin C enthalten als konventionell erzeugtes Obst und Gemüse?  Dass Bio-Landbau die Bodenvielfalt und damit die Fruchtbarkeit erhält? Keine Frage, biologische Landwirtschaft und Ernährung beeinflussen Mensch und Umwelt viel stärker als gedacht. Die mit  rund 14.000 Mitgliedern größte Vereinigung von Biobauern in Österreich, BIO AUSTRIA, hat den umfassenden Nutzen biologischer Landwirtschaft in fünf überzeugenden Argumenten zusammengefasst, die wir Ihnen heute ans Herz legen (Quelle: BIO AUSTRIA, Informationsschrift Bio-Landbau: Basis für gesunde Lebensmittel).

Highlight
  1. Weniger ist in der Bio-Landwirtschaft mehr
  2. Mehr Natur und probiotische Bakterien
  3. Gentechnik? Nein, danke!
  4. Gesunde Lebensmittel – gesunde Umwelt
  5. Bio-Ernährung mit Wohlfühlfaktor
  6. Mehr BIO als Zukunftsprojekt? Ja, bitte!

1. Weniger ist in der Bio-Landwirtschaft mehr

Unglaublich, was uns von der Nahrungsmittelindustrie alles zugemutet wird. Da sind chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, die die Spermienqualität mindern, die Gehirnentwicklung von Kindern gefährden und das Risiko für Diabetes erhöhen. Freimütig werden hohe Nitratwerte, die eine mögliche Ursache für Krebs darstellen, akzeptiert. Gifte von Schimmelpilzen, die das Immunsystem, Leber und Niere schädigen, stehen ebenso auf der Liste des ganz alltäglichen Cocktails wie Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, künstliche Farbstoffe und Aromen sowie Süßungsmittel. Bio-Landbau verzichtet auf die genannten Pflanzenschutz – und Düngemittel, die Verwendung von Zusatzstoffen ist strengst reglementiert.

2. Mehr Natur und probiotische Bakterien

Zu den gesunden Inhaltsstoffen in Lebensmitteln zählen nicht nur Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, sondern auch sekundäre Pflanzenstoffe und – ja! – bestimmte Bakterien, die den Darm fit halten. Bio-Lebensmittel enthalten bis zu 50 Prozent mehr sekundäre Pflanzenstoffe und tragen aktiv zu einem starken Immunsystem und der Prävention von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei. Bio-Obst und Gemüse glänzen mit einem Drittel mehr an Vitamin C und bis zu 15 Prozent mehr lebenswichtigen Aminosäuren. Der Anteil an gesunden Fettsäuren in Bio-Fleisch und Milch ist signifikant höher und da sind, last but not least, noch die Milchsäurebakterien, die sich auf Bio-Salat zahlreich finden. Auf diese Weise sind Bio-Lebensmittel ganz von selbst gesünder.

3. Gentechnik? Nein, danke!

Auch wenn – oder vielleicht gerade weil – der Einfluss gentechnischer Produkte auf den menschlichen Organismus nicht ausreichend erforscht ist, ist deren Einsatz in der Bio-Landwirtschaft verboten. Ohne Wenn und Aber.

4. Gesunde Lebensmittel – gesunde Umwelt

Wenn wir Böden nicht vergiften, Lebensmittel nicht mit allen möglichen Stoffen anreichern und nachhaltig wirtschaften, dann kommt dies unserer Umwelt – und dadurch uns selbst – zugute. Dass sogar unsere Gene durch gute oder schlechte Ernährung beeinflusst und verändert werden, sollte schon zu denken geben. Unser Genom, also die Summe aller Gene, ist nämlich in der Lage, sich an Umweltbedingungen anzupassen. Eine gesunde Umwelt ist daher die Voraussetzung für die eigene Gesundheit! Bio-Landbau und Bio-Lebensmittel tragen zu dieser Gesundheit wesentlich bei.

5. Bio-Ernährung mit Wohlfühlfaktor

Ganz abgesehen davon, dass die Überzeugung, mit dem Kauf von Bio-Lebensmitteln etwas Gutes zu tun, das eigene Wohlempfinden fördert, ändert diese unsere Lebensqualität. Mehr Vitalität, die bewusste Vorsorge von Krankheiten, der Schutz der Gesundheit von Bauern und Erzeugern sichert die eigene Leistungsfähigkeit und die der anderen. Ein gesunder Lebensstil garantiert Arbeitskraft und Einkommen: Bio ist also eine enorme Kraft, wenn es um die soziale Basis unserer Gesellschaft geht.

6. Mehr BIO als Zukunftsprojekt? Ja, bitte!

Mehr denn je stehen wir vor der Frage, wie wir Leben, Arbeitswelt und Wirtschaft in Zukunft gestalten wollen. Man muss keine Szenarien von Klimawandel, Überbevölkerung und internationalen Krisen heraufbeschwören, es genügt der gesunde Menschenverstand, um zu sehen, dass es ein alternatives Wachstum braucht. Eines, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht das Geld. Das persönliche Entwicklung fördert und nicht das maßlose Wachstum internationaler Konzerne. Bio-Landbau und Bio-Lebensmittel sind ein Teil dieses „anderen“ Wachstums. Gehen wir es an. Gemeinsam und am besten noch heute.

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